Die erste Rezension!


Claus Claussen - 's Gerhardchen - Ein Sack voller Geschichten aus meiner Pädagogischen Provinz

Im März 2007 erschienen!
Eine Schule in einem kleinen Dorf irgendwo in Hessen – so etwa vor 45 Jahren – ist der Schauplatz merkwĂĽrdiger,
oft auch heiterer Geschichten – erlebt von einem jungen Lehrer – in deren Mittelpunkt  ” ‘s Gerhardchen” steht, kurz G. genannt.
Er gilt als schwieriges, durchaus aber originelles Kind, dessen sprudelnde Intelligenz, verknüpft mit erheblicher Hartnäckigkeit und seinen gefürchteten Affektstürmen alle seine Mitmenschen auf die Palme zu bringen vermag.
Zugleich wird jeder diesen Jungen liebgewinnen in seinem BemĂĽhen, sich gegen die Unzumutbarkeiten dieser Welt effektvoll zu wehren.

ISBN 978-3-89950-914-4   € 19.80 (D)/ SFr 34,60
Zu Beziehen ĂĽber www.edition-fischer.com und www.amazon.de


“Pädagogisch wohl ausgebildet kommt da ein junger Pädagoge aufs Land: er hat sein Metier gelernt und lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Wäre da nicht  ‘s Gerhardchen, ein Kind, das ihn oft an die Grenzen seiner pädagogischen Gewissheiten bringt und das ihn bewegt, ständig neu zu ĂĽberlegen, welche Reaktion in welcher Situation angemessen und hilfreich sein könnte.

Schon die erste Begegnung mit diesem ungewöhnlich intelligenten , aber auch sehr eigenwilligen Kind macht Kopfzerbrechen.

Eine neue Klasse, ein neues Schuljahr und dazu viel Geduld…es wird schon gut gehen, so die löblichen Vorsätze des jungen Lehrers. Nur dass er nicht mit Gerhardchens  ‘ehernen’ Willen gerechnet hat. Das machte den Anfang der beiden miteinander – gelinde gesagt – etwas schwierig.

Denn bei dem neuen Lehrer ging alles etwas anders als bisher gewohnt. G. nimmt seinen Stuhl , setzt sich damit vor die Wand und ist weder fĂĽr den Lehrer noch die Kinder zu sprechen. Drei Tage hat G. das durchgehalten.

Man kann sich vorstellen, welche Unsicherheit G. damit vor allem bei dem neuen Lehrer auslöste. Welche Reaktion ist sinnvoll, welche ist fĂĽr G. einzusehen und nachvollziehbar? Am vierten Tag kommt das Kind und fragt seinen Lehrer, wann er – bitte – pensioniert wĂĽrde Es dauert länger als bis zum Jahre 2000 bekommt er zu hören. G. denkt nach und rechnet still bei sich, um dann seinem Lehrer mitzuteilen, dass ihm dies zu lange dauere. Er bietet seinem Lehrer die Friedenshand, der nimmt sie erleichtert und dankbar an.

So ist das Gerhardchen: erstmal widerborstig und aufsässig, dann kommen die eigenen, klugen Ăśberlegungen und die durchaus einsehbaren kindlichen Schlussfolgerungen, die das Leben mit ihm zwar nicht unbedingt einfacher, aber doch auch fĂĽr die Erwachsenen einsichtiger machen. Dieses (etwas) schwierige Kind hat einen festen Platz in den Erinnerungen des Autors. Beim Erzählen werden sie lebendig und damit zugleich auch das Umfeld der erzählten Geschichten: Das dörfliche Leben, die Zusammenhänge in allseits bestehende ‘Abhängigkeiten’. Kritisch und sehr humorvoll trägt Claussen dem Rechnung.” (Sigrun M. B.)

Eine Mail von Ruth G. aus Frankfurt/Höchst kam an…
” ‘s Gerhardchen ist klasse!…Die Geschichten sind klasse, du schreibst wirklich sehr schön, dein Stil ist köstlich, halt genau passend. Ich habe groĂźe Freude daran! Und da ich im Moment so wenig Zeit habe, les ich fast nur noch ‘s Gerhardchen – das will schon was heiĂźen….Dreiviertel hab ich schon…

Und ein Brief von Gertrud B.-Sch. aus Görzhain:
Lieber Claus, Gratulation! Das Gerhardchen ist köstlich. Es hat mir so gut gefallen, dass ich gleich weitere Exemplare zum Verschenken bestellt habe…. als ein Buch zur “Praxisgeschichte der Anfänge des
Sachunterrichts”, ein Buch zur “Kindheitsforschung” und zur “Ethnologie eines hessischen Dorfes” und das in höchst amĂĽsanten Geschichten …  von einem… der vor allem auch fesselnd erzählen kann.Es war mir ein VergnĂĽgen, das Buch zu lesen.

Und noch ein Brief von Petra L. aus Schwalbach:
…Jetzt habe ich mich noch mal in aller Ruhe durch Ihr Buch gelesen und viel geschmunzelt und gelacht. Da ich ungefähr zur gleichen Zeit im Schuldienst angefangen habe wie Sie, sind mir wieder viele Begebenheiten , Probleme und verrĂĽckte Situationen eingefallen. Während ich anfänglich vor allem ĂĽber den verhaltensoriginellen Jungen gestaunt habe, ist das Buch bei grĂĽndlichem  Lesen ja auch eine Bestandsaufnahme der damaligen Pädagogik und ihrer Moden und eine Ethnologie des dörflichen Lebens und der dortigen Kommunikation. Ich habe es schon mehrmals verschenkt an ‘alte’ Lehrer und Studenten und Referendaren empfohlen, weil es ‘einige Semester Studium sparen könnte’. Ich habe als junge Lehrerin nach dem Studium als größte Hilfe das Buch ‘Unterrichten – wie macht man das?’ von Engelhardt benutzt. Ihr Buch ist auch so eine praktische und liebevolle Einweisung in den pädagogischen Alltag.”